Home | Produkte | Impressum | Shopback | next


Einwickeln des AMBO Kugelnockpunkts
Seit Einführung der Kugelnock haben die Bogenschützen immer wieder versucht, die Kugel so in die Mittelwicklung einzuarbeiten, daß sie in ihrer festgelegten Position unverrückbar fixiert wurde. Als naheliegend bot sich an, die Kugel einfach so eng wie möglich zwischen zwei separate Wicklungsabschnitte zu legen, um sie dort spielfrei einzuklemmen. Drückt man jedoch die Kugel fest gegen das obere Ende des fertiggestellten oberen Abschnitts der Wicklung, ist es schwierig, auf der anderen Seite der Kugel - mit dem üblichen Startvorgang einer Wicklung (2c - 2e) - einen Anfang zu finden, der einen so ausreichend engen Anschluß an die Kugel garantiert, daß diese auch noch nach Tausenden von Schüssen ohne seitliches Spiel in ihrer Position
gehalten wird. Zudem: Durch den Einsatz der Zugfinger und durch den Sehnenwinkel im Auszug kommt es im Nockbereich ständig zu starken Verformungen der Wicklung. Bei zwei separaten Wicklungen werden diese im Lauf der Zeit unweigerlich auseinandergetrieben und es kommt zu einer Spaltbildung neben der Kugel. Um dieses Auseinanderdriften zu verhindern, galt es also, die beiden Wicklungen miteinander zu verbinden, sodaß sie eine Einheit bildeten. Die von uns anfänglich als Lösung dieses Problems empfohlene Methode - von oben in Richtung Kugel wickeln, den Faden durch die Kugelbohrung legen, um danach unten einfach weiterzuwickeln - war auf Dauer ebenfalls unbefriedigend: Der Kugel fehlte an beiden Seiten ein stabiler und unverrückbarer Halt, sie „schwamm“ gewissermaßen zwischen den beiden Wick-
lungsabschnitten, sodaß es auch hier durch die starke Beanspruchung früher oder später zur Spaltbildung kam. Die nunmehr gezeigte neue Methode ist langzeiterprobt und 100 %ig zuverlässig. Sie garantiert eine unverrückbare Presspassung der Kugel zwischen den beiden Wicklungsabschnitten. Hierzu bedient sie sich eines Tricks: Ein kurzes Stück der unteren Wicklung wird durch die Kugel hindurch- gezogen und unter dem oberen Abschnitt der Wicklung miteingewickelt und so dort ge- wissermaßen "verankert". Dadurch sind beide Wickelabschnitte fest miteinander verbunden, und ein Auseinanderdriften ist nicht mehr möglich. Der untere Wickelabschnitt kann zudem unmittelbar neben der Kugel ansetzen. Beides garantiert auch nach Tausenden von Schüssen eine zuverlässige und spielfreie Presspassung.